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Personalbeschaffung Handwerk: 7 Tipps für mehr Bewerbungen

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27.02.2026
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5

Minuten
Corinna Haas
Mitgründerin und Geschäftsführerin der Inga GmbH
Du suchst händeringend nach Dachdeckern, Elektrikern oder Anlagenmechanikern? Der Fachkräftemangel im Handwerk ist real. Dieser Artikel zeigt dir 7 praxiserprobte Tipps, mit denen du deine Personalbeschaffung im Handwerk optimierst und mehr qualifizierte Bewerbungen erhältst.
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1. Social Media Recruiting: Handwerker dort erreichen, wo sie sind2. Active Sourcing: Gezielte Suche nach Talenten3. Employer Branding: Zeige, was dein Unternehmen besonders macht4. Recruiting-Events: Persönliche Kontakte knüpfen5. Kooperationen mit Schulen und Bildungseinrichtungen6. JobBots: Automatisierte Bewerbungsprozesse für HandwerkerFAQ
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Das Thema kurz und kompakt

Check Mark

Social Media Recruiting ist ideal, um passive Kandidaten im Handwerk zu erreichen, die nicht aktiv auf Jobportalen suchen.

Check Mark

Eine starke Arbeitgebermarke und positive Bewertungen sind entscheidend, um im Wettbewerb um die wirksamsten Handwerker zu bestehen.

Check Mark

JobBots vereinfachen den Bewerbungsprozess und sprechen auch Kandidaten an, die sich sonst nicht bewerben würden.

Ein Dachdeckerbetrieb in Köln suchte monatelang vergeblich nach Verstärkung. Dann starteten sie eine Social-Media-Kampagne mit inga.one und hatten innerhalb von 31 Tagen zwei qualifizierte Dachdecker eingestellt. Für viele Handwerksbetriebe ist die Personalbeschaffung eine echte Herausforderung. 87 % der Handwerker suchen nicht aktiv nach Stellenanzeigen. Dieser Artikel zeigt dir, wie du auch passive Kandidaten erreichst, deine Arbeitgebermarke stärkst und so die wirksamsten Talente für dein Unternehmen gewinnst. Egal, ob du einen Elektriker, Anlagenmechaniker oder Tischler suchst - mit diesen Tipps findest du die passenden Mitarbeiter.

1. Social Media Recruiting: Handwerker dort erreichen, wo sie sind

Klassische Stellenanzeigen erreichen oft nicht die passenden Kandidaten im Handwerk. Viele Handwerker sind nicht aktiv auf Jobportalen unterwegs, sondern nutzen soziale Medien wie Facebook oder Instagram. Hier kannst du sie gezielt ansprechen. Social Media Recruiting ist besonders effektiv, um passive Kandidaten zu erreichen, die offen für neue Jobangebote sind, aber nicht aktiv suchen, lies hier über Was ist ein JobBot.

Best Practice: Erstelle ansprechende Anzeigen, die authentische Einblicke in deinen Betrieb geben. Zeige Fotos von deinen Mitarbeitern bei der Arbeit, präsentiere spannende Projekte und vermittle eine positive Unternehmenskultur. Nutze Geotargeting, um deine Anzeigen regional auszuspielen und so Handwerker in deiner Umgebung zu erreichen. Ein Zimmermann in Darmstadt konnte so innerhalb von 16 Tagen gefunden werden.

Achtung: Achte darauf, dass deine Anzeigen mobiloptimiert sind, da viele Handwerker soziale Medien über ihr Smartphone nutzen. Eine klare Call-to-Action, wie z.B. "Jetzt bewerben", sollte ebenfalls nicht fehlen.

2. Active Sourcing: Gezielte Suche nach Talenten

Active Sourcing bedeutet, dass du nicht auf eingehende Bewerbungen wartest, sondern selbst aktiv auf die Suche nach passenden Kandidaten gehst. Nutze Online-Netzwerke wie LinkedIn oder Xing, um Profile von Handwerkern zu finden, die deinen Anforderungen entsprechen. Sprich diese Kandidaten direkt an und mache sie auf dein Unternehmen aufmerksam.

Checkliste für erfolgreiches Active Sourcing:

  • Definiere deine Zielgruppe genau: Welche Qualifikationen und Erfahrungen sind dir wichtig?
  • Nutze die richtigen Suchbegriffe: Welche Begriffe verwenden Handwerker, um ihre Fähigkeiten zu beschreiben?
  • Sei kreativ bei der Ansprache: Warum sollte ein Handwerker zu deinem Unternehmen wechseln?

Ein Bauleiter in Berlin konnte so innerhalb von 18 Tagen gefunden werden. Active Sourcing ist zeitaufwendiger als das Schalten von Stellenanzeigen, aber es ermöglicht dir, gezielt nach den wirksamsten Talenten zu suchen.

3. Employer Branding: Zeige, was dein Unternehmen besonders macht

Eine starke Arbeitgebermarke ist entscheidend, um im Wettbewerb um die wirksamsten Handwerker zu bestehen. Zeige potenziellen Bewerbern, was dein Unternehmen besonders macht und warum es sich lohnt, bei dir zu arbeiten. Eine attraktive Unternehmenskultur. Lies mehr über die Vorteile für Unternehmen., gute Arbeitsbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten sind wichtige Faktoren.

So stärkst du deine Arbeitgebermarke:

  • Gestalte deine Karriereseite ansprechend und informativ.
  • Präsentiere dein Unternehmen auf Social Media und zeige authentische Einblicke in den Arbeitsalltag.
  • Sammle positive Bewertungen von deinen Mitarbeitern und veröffentliche sie auf Bewertungsportalen.

Ein Unternehmen im Bereich Sanitär, Heizung, Klima (SHK) konnte durch gezieltes Employer Branding die Anzahl der Bewerbungen um 30 % steigern.

4. Recruiting-Events: Persönliche Kontakte knüpfen

Nutze Recruiting-Events, um potenzielle Bewerber persönlich kennenzulernen. Besuche Jobmessen, Handwerksveranstaltungen oder organisiere eigene Recruiting-Events in deinem Unternehmen. Hier kannst du direkt mit Handwerkern ins Gespräch kommen, Fragen beantworten und dein Unternehmen präsentieren.

Tipp: Biete auf Recruiting-Events Mitmachaktionen an, bei denen Interessenten ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen können. So kannst du direkt erkennen, wer Potenzial hat und wer zu deinem Unternehmen passt. Ein Gärtner in Dresden konnte so innerhalb von 8 Tagen gefunden werden.

Achte darauf, dass deine Mitarbeiter auf Recruiting-Events authentisch und motiviert auftreten. du sind die wirksamsten Botschafter für dein Unternehmen.

5. Kooperationen mit Schulen und Bildungseinrichtungen

Baue Kooperationen mit Schulen, Berufsschulen und anderen Bildungseinrichtungen auf, um frühzeitig Kontakte zu potenziellen Nachwuchskräften zu knüpfen. Biete Praktika, Ausbildungsplätze oder duale Studiengänge an. So kannst du junge Talente für dein Unternehmen begeistern und langfristig an dich binden.

Beispiel: Ein Elektrikerbetrieb in Frankfurt bietet Schülern regelmäßig Schnupperpraktika an. So können die Schüler den Beruf des Elektrikers kennenlernen und der Betrieb potenzielle Auszubildende rekrutieren. Ein Elektroinstallateur konnte so innerhalb von 17 Tagen gefunden werden.

Wichtig: Stelle sicher, dass deine Ausbilder qualifiziert und motiviert sind. du spielst eine entscheidende Rolle bei der Ausbildung junger Talente.

6. JobBots: Automatisierte Bewerbungsprozesse für Handwerker

JobBots sind Chatbots, die den Bewerbungsprozess vereinfachen und automatiseren. Wie die JobBot Funktionsweise ist, wird hier erklärt. und automatisieren. du könnest auf deiner Karriereseite, auf Social Media oder auf Jobportalen eingesetzt werden. JobBots stellen Bewerbern gezielte Fragen und sammeln relevante Informationen. So kannst du schnell und einfach herausfinden, ob ein Bewerber für eine Stelle geeignet ist.

Vorteile von JobBots. Ein Kosten Nutzen Vergleich kann hier gefunden werden.:

  • Zeitersparnis: JobBots übernehmen die Vorselektion der Bewerber.
  • Bessere Candidate Experience: Der Bewerbungsprozess ist einfacher und schneller.
  • Höhere Bewerberzahlen: JobBots sprechen auch passive Kandidaten an.

inga.one bietet JobBots an, die speziell auf die Bedürfnisse von Handwerksbetrieben zugeschnitten sind. Ein Tischler in Darmstadt konnte so innerhalb von 16 Tagen gefunden werden.

More Links

IAB - Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung bietet weiterführende Informationen zu diesem Thema.

Destatis veröffentlicht aktuelle Daten und Studien.

FAQ

Wie messe ich den Erfolg meiner Social-Media-Recruiting-Kampagne im Handwerk?

Um den Erfolg deiner Social-Media-Recruiting-Kampagne zu messen, solltest du auf Kennzahlen wie die Anzahl der Bewerbungen, die Reichweite deiner Anzeigen, die Klickrate und die Kosten pro Bewerbung achten. Vergleiche diese Zahlen mit den Ergebnissen deiner klassischen Stellenanzeigen, um den ROI deiner Kampagne zu ermitteln. Tools wie Google Analytics oder die Analysefunktionen der sozialen Netzwerke können dir dabei helfen.


Welche Social-Media-Plattform eignet sich am wirksamsten für die Personalbeschaffung im Handwerk?

Facebook und Instagram sind besonders gut geeignet, um Handwerker zu erreichen. Facebook ist ideal, um eine breite Zielgruppe anzusprechen, während Instagram sich gut eignet, um visuell ansprechende Inhalte zu präsentieren. Auch YouTube kann eine gute Plattform sein, um Videos über dein Unternehmen und deine Mitarbeiter zu teilen. Wichtig ist, dass du die Plattform wählst, auf der sich deine Zielgruppe aufhält.


Wie kann ich sicherstellen, dass meine Stellenanzeigen im Handwerk auch mobiloptimiert sind?

Achte darauf, dass deine Stellenanzeigen responsiv sind, d.h. dass sie sich automatisch an die Bildschirmgröße des jeweiligen Geräts anpassen. Verwende eine klare und übersichtliche Gestaltung, vermeide lange Textblöcke und nutze Bilder und Videos, um die Aufmerksamkeit der Bewerber zu gewinnen. Teste deine Anzeigen auf verschiedenen Geräten, um sicherzustellen, dass sie optimal dargestellt werden.


Wie kann ich meine Arbeitgebermarke im Handwerk stärken, wenn ich nur ein kleines Unternehmen bin?

Auch kleine Unternehmen können ihre Arbeitgebermarke stärken, indem sie authentisch und transparent auftreten. Zeige potenziellen Bewerbern, was dein Unternehmen besonders macht und warum es sich lohnt, bei dir zu arbeiten. Nutze Social Media, um Einblicke in den Arbeitsalltag zu geben, präsentiere spannende Projekte und sammle positive Bewertungen von deinen Mitarbeitern. Auch kleine Gesten, wie z.B. ein Willkommensgeschenk für neue Mitarbeiter, können einen großen Unterschied machen.


Welche Rolle spielt die Digitalisierung bei der Personalbeschaffung im Handwerk?

Die Digitalisierung spielt eine immer größere Rolle bei der Personalbeschaffung im Handwerk. Online-Recruiting, Social Media, JobBots und andere digitale Tools ermöglichen es dir, gezielt nach passenden Kandidaten zu suchen und den Bewerbungsprozess zu vereinfachen. Nutze diese Möglichkeiten, um im Wettbewerb um die wirksamsten Talente zu bestehen und deine Personalbeschaffung effizienter zu gestalten.

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