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Das Thema kurz und kompakt
Active Sourcing erreicht passive Kandidaten im Handwerk, die über klassische Jobportale nicht erreichbar sind.
Geotargeting ermöglicht regionale Präzision und reduziert die Time-to-Hire auf durchschnittlich 36 Tage.
Employer Branding stärkt die Arbeitgebermarke und zieht qualifizierte Fachkräfte an.
Ein Tischler in Darmstadt in 16 Tagen, ein Elektrotechniker in Frankfurt in 17 Tagen. Während viele Mittelständler händeringend nach Fachkräften suchen, besetzt inga. Positionen schnell und effizient. Für HR-Verantwortliche und Geschäftsführer im Mittelstand bedeutet das: Weniger Stress, mehr Zeit für das Kerngeschäft und zufriedene Mitarbeiter. Dieser Artikel zeigt dir, wie du mit gezielten Strategien im Handwerk, der Produktion und im Service die wirksamsten Talente für dein Unternehmen gewinnst.
Die Herausforderungen des Mittelstands bei der Fachkräftegewinnung
Der Mittelstand steht bei der Fachkräftegewinnung vor besonderen Herausforderungen. Im Vergleich zu Großkonzernen fehlt oft die Zeit und das Budget für aufwendige Recruiting-Kampagnen. Klassische Stellenanzeigen in Jobportalen bringen nicht mehr die gewünschten Ergebnisse, da viele Fachkräfte, insbesondere im Handwerk und in der Produktion, nicht aktiv auf Jobsuche sind.
Ein weiteres Problem ist die regionale Konkurrenz. Viele Unternehmen suchen gleichzeitig nach den gleichen Qualifikationen, was den Wettbewerb um die wirksamsten Talente verschärft. Umso wichtiger ist es, sich von der Masse abzuheben und innovative Wege der Personalgewinnung zu gehen.
Best Practice: Analysiere deine Zielgruppe genau. Wo halten sich deine potenziellen Mitarbeiter auf? Welche Kanäle nutzen sie? Sprich sie dort gezielt an, um Streuverluste zu vermeiden.
Active Sourcing: Passive Kandidaten aktiv ansprechen
Active Sourcing ist eine Strategie, bei der du potenzielle Kandidaten direkt ansprichst, anstatt auf Bewerbungen zu warten. Das ist besonders effektiv, um passive Kandidaten zu erreichen, die nicht aktiv auf Jobportalen unterwegs sind. Konzentriere dich dabei auf Plattformen, die von deiner Zielgruppe genutzt werden. Für Handwerker und Produktionsmitarbeiter sind beispielsweise Facebook-Gruppen oder regionale Online-Foren interessant.
Wichtig ist eine individuelle und wertschätzende Ansprache. Zeige, dass du dich mit dem Profil des Kandidaten auseinandergesetzt hast und warum er oder sie gut in dein Unternehmen passen würde. Vermeide generische Nachrichten und gehe auf die spezifischen Qualifikationen und Interessen ein.
Checkliste für erfolgreiches Active Sourcing:
- Definiere deine Zielgruppe
- Wähle die passenden Kanäle
- Formuliere individuelle Nachrichten
- Sei geduldig und hartnäckig
Social Media Recruiting: Gezielte Kampagnen auf Facebook und Instagram
Social Media Recruiting bietet dir die Möglichkeit, gezielte Kampagnen auf Plattformen wie Facebook und Instagram zu schalten. Durch Geotargeting kannst du deine Anzeigen regional ausspielen und so Fachkräfte in deiner Umgebung erreichen. Das ist besonders relevant für Unternehmen, die Mitarbeiter im Service, in der Logistik oder im Einzelhandel suchen.
Achte darauf, authentische und ansprechende Inhalte zu erstellen. Zeige, was dein Unternehmen als Arbeitgeber auszeichnet und welche Vorteile Mitarbeiter bei dir genießen. Nutze Bilder und Videos, um einen Einblick in den Arbeitsalltag zu geben und eine positive Candidate Experience zu schaffen.
inga.Tipp: Nutze JobBots, um den Bewerbungsprozess zu vereinfachen. Interessierte Kandidaten können sich direkt über den Chatbot bewerben, ohne lange Formulare ausfüllen zu müssen. Mehr zur JobBot Funktionsweise.
Geotargeting: Regionale Präzision für lokale Fachkräfte
Geotargeting ermöglicht es dir, deine Recruiting-Maßnahmen regional auszurichten. Das ist besonders wichtig, wenn du Fachkräfte in einem bestimmten Umkreis suchst, beispielsweise für deinen Handwerksbetrieb oder dein Restaurant. Durch die gezielte Ansprache von Kandidaten in deiner Region erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, dass diese an einer Stelle in deinem Unternehmen interessiert sind.
Nutze Geotargeting in Kombination mit Social Media Recruiting, um deine Reichweite zu erhöhen und potenzielle Mitarbeiter dort zu erreichen, wo sie sich aufhalten. Definiere präzise Zielgruppen und schalte Anzeigen, die auf die Bedürfnisse und Interessen der Menschen in deiner Region zugeschnitten sind.
Erfolgsbeispiel: inga. hat mit Geotargeting einen Berufskraftfahrer in Vasdorf in nur 24 Tagen gefunden.
Employer Branding: Zeige, was dein Unternehmen auszeichnet
Employer Branding ist entscheidend, um im Wettbewerb um die wirksamsten Talente zu bestehen. Zeige potenziellen Mitarbeitern, was dein Unternehmen als Arbeitgeber auszeichnet und welche Werte du vertrittst. Eine authentische und glaubwürdige Arbeitgebermarke zieht qualifizierte Fachkräfte an und sorgt für eine höhere Mitarbeiterzufriedenheit.
Nutze deine Social-Media-Kanäle, um Einblicke in den Arbeitsalltag zu geben, Mitarbeiter vorzustellen und Erfolgsgeschichten zu teilen. Engagiere deine Mitarbeiter als Markenbotschafter und lass sie von ihren Erfahrungen berichten. Das schafft Vertrauen und Authentizität.
inga.Assessment.Plus: Individualisiere dein Bewerbermanagement im eigenen Branding.
Pre-Screening: Vorqualifizierte Bewerbungen für effizientes Recruiting
Pre-Screening hilft dir, den Bewerbungsprozess zu beschleunigen und Zeit zu sparen. Durch automatisierte Vorabprüfungen kannst du ungeeignete Bewerbungen aussortieren und dich auf die vielversprechendsten Kandidaten konzentrieren. Das ist besonders wertvoll, wenn du viele Bewerbungen erhältst, beispielsweise auf eine Stelle als Produktionsmitarbeiter oder Servicetechniker.
Nutze Recruiting Chatbots, um standardisierte Fragen zu stellen und die Antworten der Bewerber zu analysieren. Entdecke die JobBot Vorteile für Unternehmen. So kannst du schnell und einfach herausfinden, ob ein Kandidat die grundlegenden Anforderungen erfüllt und zum Unternehmen passt. Die vorqualifizierten Bewerbungen werden dann an den Talent Manager weitergeleitet. Ein JobBot Kosten-Nutzen Vergleich kann hier aufschlussreich sein.
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Bundesagentur für Arbeit bietet weiterführende Informationen zu diesem Thema.
Destatis veröffentlicht aktuelle Daten und Studien.
FAQ
Wie messe ich den ROI meiner Social-Recruiting-Kampagne konkret?
Um den ROI deiner Social-Recruiting-Kampagne zu messen, solltest du relevante Kennzahlen wie die Anzahl der Bewerbungen, die Kosten pro Bewerbung und die Time-to-Hire erfassen. Vergleiche diese Werte mit den Ergebnissen deiner klassischen Recruiting-Maßnahmen, um den Erfolg deiner Kampagne zu bewerten. Berücksichtige auch qualitative Faktoren wie die Qualität der Bewerbungen und die Mitarbeiterzufriedenheit.
Welche Social-Media-Plattform eignet sich am wirksamsten für welche Berufsgruppe?
Die Wahl der richtigen Social-Media-Plattform hängt von deiner Zielgruppe ab. Für Handwerker und Produktionsmitarbeiter sind Facebook-Gruppen und regionale Online-Foren oft eine gute Wahl. Für jüngere Zielgruppen und kreative Berufe eignen sich Instagram und TikTok. LinkedIn ist vor allem für Fach- und Führungskräfte relevant. Teste verschiedene Plattformen und analysiere die Ergebnisse, um die effektivsten Kanäle für dein Unternehmen zu identifizieren.
Warum sind vorqualifizierte Bewerbungen effektiver als ein großes Bewerbervolumen?
Vorqualifizierte Bewerbungen sparen dir Zeit und Ressourcen, da du dich auf Kandidaten konzentrieren kannst, die die grundlegenden Anforderungen erfüllen und zum Unternehmen passen. Ein großes Bewerbervolumen hingegen erfordert einen hohen Aufwand für die Sichtung und Bearbeitung der Bewerbungen, was zu einer längeren Time-to-Hire und höheren Kosten führen kann. Setze daher auf Pre-Screening und Recruiting Chatbots, um die Qualität deiner Bewerbungen zu erhöhen.
Wie unterscheidet sich Geotargeting von klassischer regionaler Stellenanzeige?
Geotargeting ermöglicht eine präzisere regionale Ausrichtung deiner Recruiting-Maßnahmen als klassische Stellenanzeigen. Du kannst deine Anzeigen auf einen bestimmten Umkreis, Stadtteil oder sogar einzelne Gebäude ausrichten. Das ist besonders effektiv, um Fachkräfte in deiner unmittelbaren Umgebung zu erreichen und Streuverluste zu vermeiden. Klassische Stellenanzeigen hingegen erreichen oft ein größeres, aber weniger relevantes Publikum.
Welche versteckten Kosten übersehen Unternehmen beim klassischen Recruiting?
Beim klassischen Recruiting übersehen Unternehmen oft versteckte Kosten wie den Zeitaufwand für die Sichtung und Bearbeitung der Bewerbungen, die Kosten für Inserate in Jobportalen und die Kosten für Fehlbesetzungen. Durch den Einsatz moderner Recruiting-Methoden wie Active Sourcing, Social Media Recruiting und Pre-Screening kannst du diese Kosten reduzieren und deine Recruiting-Prozesse effizienter gestalten.




