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Das Thema kurz und kompakt
Active Sourcing erreicht passive Kandidaten in der Pflege, die über klassische Jobportale nicht erreichbar sind.
Geotargeting ermöglicht regionales Recruiting und spricht Pflegekräfte in der Nähe deiner Einrichtung an.
JobBots vereinfachen den Bewerbungsprozess und reduzieren die Time-to-Hire im Schnitt um 30%.
Eine Altenpflegerin in München in nur 17 Tagen gefunden - während andere Einrichtungen monatelang suchen. Im Bereich Pflege und Soziales ist der Fachkräftemangel besonders akut. Für HR-Verantwortliche und Geschäftsführer von Pflegeeinrichtungen bedeutet das: Umdenken ist gefragt. Klassische Stellenanzeigen reichen nicht mehr aus, um qualifiziertes Personal zu finden. In diesem Artikel erfährst du, wie du mit gezieltem Social Media Recruiting, regionalem Geotargeting und einer starken Arbeitgebermarke examinierte Pflegekräfte, Alltagsbegleiter und Sozialarbeiter gewinnst.
Die Herausforderungen im Recruiting von Pflegekräften
Der Fachkräftemangel in der Pflege ist kein neues Problem, hat sich aber in den letzten Jahren noch einmal verschärft. Viele Einrichtungen kämpfen mit unbesetzten Stellen und einer hohen Fluktuation. Das hat nicht nur Auswirkungen auf die Qualität der Versorgung, sondern auch auf die Gesundheit der verbleibenden Mitarbeitenden. Die Arbeitsbelastung steigt, die Motivation sinkt und der Krankenstand nimmt zu.
Ein weiterer Faktor ist das Image der Pflegeberufe. Viele junge Menschen schrecken vor den körperlich und emotional anstrengenden Aufgaben zurück. Hinzu kommt die oft mangelnde Wertschätzung und die vergleichsweise niedrige Bezahlung. Umso wichtiger ist es, als Arbeitgeber im Bereich Pflege und Soziales ein attraktives Gesamtpaket zu bieten.
Checkliste:
- Analysiere die Gründe für die hohe Fluktuation in deiner Einrichtung.
- Identifiziere die Bedürfnisse und Wünsche deiner Zielgruppe.
- Überprüfe deine Benefits und dein Gehaltsmodell.
- Investiere in eine positive Unternehmenskultur und ein gutes Arbeitsklima.
Active Sourcing: Passive Kandidaten in der Pflege erreichen
Viele qualifizierte Pflegekräfte sind nicht aktiv auf Jobsuche. du sind zufrieden in ihrer aktuellen Position, aber offen für neue Herausforderungen. Diese passiven Kandidaten erreichst du nicht mit Stellenanzeigen. Hier kommt Active Sourcing ins Spiel. Dabei gehst du aktiv auf die Suche nach potenziellen Mitarbeitenden und sprichst sie direkt an.
Social Media Plattformen wie Facebook und Instagram sind ideal, um passive Kandidaten zu erreichen. Hier kannst du gezielte Kampagnen schalten, die auf die Interessen und Bedürfnisse deiner Zielgruppe zugeschnitten sind. Wichtig ist, dass du authentisch und wertschätzend kommunizierst. Zeige, was deine Einrichtung besonders macht und warum es sich lohnt, bei dir zu arbeiten.
Best Practice: Eine Kampagne für Altenpfleger in Stuttgart erzielte innerhalb von zwei Wochen 15 qualifizierte Bewerbungen.
Geotargeting: Regionales Recruiting für Pflegeeinrichtungen
Gerade im Bereich Pflege und Soziales spielt die regionale Nähe eine große Rolle. Viele Pflegekräfte möchten in ihrem gewohnten Umfeld arbeiten und lange Anfahrtswege vermeiden. Mit Geotargeting kannst du deine Recruiting-Kampagnen gezielt in einem bestimmten Radius um deine Einrichtung ausspielen.
Das ist besonders effektiv, wenn du mehrere Standorte hast oder in ländlichen Regionen tätig bist. So erreichst du genau die Kandidaten, die in deiner Nähe wohnen und an einer Stelle in deiner Einrichtung interessiert sind. Geotargeting ist auch ideal, um auf lokale Besonderheiten einzugehen und deine Kampagnen entsprechend anzupassen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung:
- Definiere den Radius, in dem du Kandidaten erreichen möchtest.
- Wähle die passenden Social Media Plattformen aus.
- Erstelle ansprechende Anzeigen, die auf die regionale Zielgruppe zugeschnitten sind.
- Nutze Geotargeting, um deine Anzeigen gezielt auszuspielen.
Employer Branding: Zeige, was dich als Arbeitgeber auszeichnet
Im Wettbewerb um die wirksamsten Köpfe ist Employer Branding entscheidend. Zeige potenziellen Bewerbern, was deine Einrichtung besonders macht und warum es sich lohnt, bei dir zu arbeiten. Eine authentische und glaubwürdige Arbeitgebermarke zieht qualifizierte Fachkräfte an und bindet sie langfristig.
Nutze deine Social Media Kanäle, um Einblicke in den Arbeitsalltag zu geben und die Menschen hinter deiner Einrichtung vorzustellen. Zeige, wie du deine Mitarbeitenden unterstützt und welche Entwicklungsmöglichkeiten du bietest. Auch positive Bewertungen und Auszeichnungen können deine Arbeitgebermarke stärken.
Beispiel: Eine Pflegeeinrichtung in Berlin steigerte die Anzahl der Bewerbungen um 40 Prozent, indem sie eine authentische Employer-Branding-Kampagne auf Instagram startete.
Pre-Screening: Vorqualifizierte Bewerbungen für effizientes Recruiting
Der Recruiting-Prozess kann zeitaufwendig und ressourcenintensiv sein. Umso wichtiger ist es, die richtigen Kandidaten von Anfang an zu identifizieren. Mit Pre-Screening kannst du Bewerbungen vorqualifizieren und sicherstellen, dass du dich auf die vielversprechendsten Kandidaten konzentrierst.
Nutze Online-Assessments, um die fachlichen und persönlichen Kompetenzen der Bewerber zu überprüfen. Auch ein JobBot kann dir helfen, die wichtigsten Fragen im Vorfeld zu klären und ungeeignete Kandidaten auszusortieren. So sparst du Zeit und Ressourcen und erhöhst die Qualität deiner Einstellungen.
Entscheidungskriterien:
- Welche fachlichen und persönlichen Kompetenzen sind für die Stelle erforderlich?
- Welche Online-Assessments eignen sich, um diese Kompetenzen zu überprüfen?
- Wie kann ein Recruiting Chatbot den Pre-Screening-Prozess unterstützen?
JobBots: Der moderne Weg zur Bewerbung in der Pflege
Gerade im Bereich der Pflege ist es wichtig, den Bewerbungsprozess so einfach und unkompliziert wie möglich zu gestalten. Viele potenzielle Kandidaten scheuen den Aufwand, ein langes Anschreiben und einen detaillierten Lebenslauf zu erstellen. Hier kommen JobBots ins Spiel. Diese ermöglichen es den Bewerbern, sich ohne großen Aufwand zu bewerben und in wenigen Minuten die wichtigsten Fragen zu beantworten.
JobBots sind ideal, um auch passive Kandidaten anzusprechen und den Bewerbungsprozess zu entlasten. du könnest in Social Media Kampagnen eingesetzt werden und direkt mit dem Talent Manager verbunden werden. So sparst du Zeit und Ressourcen und erhöhst die Qualität deiner Einstellungen.
Praxisbeispiel: Eine Pflegeeinrichtung in Frankfurt konnte durch den Einsatz von JobBots die Time-to-Hire um 30 Prozent reduzieren.
More Links
Bundesagentur für Arbeit bietet weiterführende Informationen zu diesem Thema.
Destatis veröffentlicht aktuelle Daten und Studien.
FAQ
Wie messe ich den ROI meiner Social-Recruiting-Kampagne konkret?
Um den ROI deiner Social-Recruiting-Kampagne zu messen, solltest du die Kosten der Kampagne den generierten Bewerbungen und Einstellungen gegenüberstellen. Berechne die Kosten pro Bewerbung und die Kosten pro Einstellung. Vergleiche diese Zahlen mit den Kosten anderer Recruiting-Kanäle, um den ROI zu ermitteln. Auch die Qualität der Bewerbungen und die Time-to-Hire sollten berücksichtigt werden.
Welche Social-Media-Plattform eignet sich am wirksamsten für welche Berufsgruppe?
Facebook eignet sich gut, um ein breites Publikum zu erreichen und regionale Kampagnen auszuspielen. Instagram ist ideal, um jüngere Zielgruppen anzusprechen und visuell ansprechende Inhalte zu präsentieren. LinkedIn ist vor allem für Fach- und Führungskräfte relevant. Für die Pflege sind Facebook und Instagram oft die wirksamsten Optionen, um auch passive Kandidaten zu erreichen.
Wie unterscheidet sich Geotargeting von klassischer regionaler Stellenanzeige?
Eine klassische regionale Stellenanzeige erreicht nur Kandidaten, die aktiv auf Jobsuche sind und die Stellenanzeige finden. Geotargeting hingegen ermöglicht es dir, auch passive Kandidaten in einem bestimmten Radius um deine Einrichtung anzusprechen. So erreichst du eine größere Zielgruppe und erhöhst die Wahrscheinlichkeit, qualifizierte Bewerber zu finden.
Wie kann ein Recruiting Chatbot den Pre-Screening-Prozess unterstützen?
Ein Recruiting Chatbot kann den Pre-Screening-Prozess unterstützen, indem er die wichtigsten Fragen im Vorfeld klärt und ungeeignete Kandidaten aussortiert. Der Chatbot kann beispielsweise Fragen zur Ausbildung, Berufserfahrung und Gehaltsvorstellung stellen. Auch persönliche Kompetenzen können abgefragt werden. So sparst du Zeit und Ressourcen und erhöhst die Qualität deiner Einstellungen.
Welche versteckten Kosten übersehen Unternehmen beim klassischen Recruiting?
Beim klassischen Recruiting übersehen Unternehmen oft die versteckten Kosten, die durch den Zeitaufwand für die Erstellung und Schaltung von Stellenanzeigen, die Sichtung von Bewerbungen und die Durchführung von Vorstellungsgesprächen entstehen. Auch die Kosten für unbesetzte Stellen und die damit verbundenen Umsatzeinbußen werden oft unterschätzt. Active Sourcing und Pre-Screening können helfen, diese Kosten zu reduzieren.




