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Das Thema kurz und kompakt
Instagram Recruiting erreicht passive Fachkräfte im Handwerk, die auf klassischen Jobportalen nicht aktiv sind.
Geotargeting ermöglicht regionale Ansprache von Fachkräften, z.B. Maschinenbediener in Berlin oder Elektriker in München.
Authentische Inhalte und Einblicke in die Unternehmenskultur steigern die Attraktivität als Arbeitgeber.
Ein Tischler in Darmstadt in 16 Tagen, ein Elektrotechniker in Frankfurt in 17 Tagen gefunden - während andere Unternehmen monatelang suchen. Der Schlüssel? Instagram. Gerade im Handwerk, in der Produktion und im Servicebereich erreichst du über Instagram Fachkräfte, die auf klassischen Jobportalen nicht aktiv sind. In diesem Artikel erfährst du, wie du eine erfolgreiche Instagram-Recruiting-Strategie entwickelst und deine Time-to-Hire deutlich reduzierst.
Warum Instagram Recruiting für Fachkräfte funktioniert
Instagram ist mehr als nur eine Plattform für Selfies. Gerade für Branchen wie das Handwerk, die Produktion und den Service bietet Instagram eine besondere Möglichkeit, passive Kandidaten zu erreichen. Viele Fachkräfte sind zwar nicht aktiv auf Jobportalen unterwegs, nutzen aber Instagram täglich. Durch gezielte Werbeanzeigen und ansprechende Inhalte kannst du diese potenziellen Bewerber auf dein Unternehmen aufmerksam machen.
Der Vorteil von Instagram liegt in der visuellen Natur der Plattform. Du kannst authentische Einblicke in deinen Arbeitsalltag geben, deine Unternehmenskultur präsentieren und so das Interesse von Fachkräften wecken. Besonders junge Talente sind auf Instagram aktiv und lassen sich von kreativen Recruiting-Kampagnen begeistern. Aber auch ältere, erfahrene Fachkräfte nutzen die Plattform, um sich über Unternehmen zu informieren.
Best Practice: Zeige auf Instagram, was dein Unternehmen besonders macht. Präsentiere deine Mitarbeiter, deine Projekte und deine Werte. So schaffst du eine authentische Arbeitgebermarke, die potenzielle Bewerber anspricht.
Zielgruppenanalyse: Wen willst du auf Instagram erreichen?
Bevor du mit deiner Instagram-Recruiting-Kampagne startest, solltest du deine Zielgruppe genau definieren. Welche Fachkräfte suchst du? Wo sind sie regional ansässig? Welche Interessen haben sie? Je genauer du deine Zielgruppe kennst, desto besser kannst du deine Werbeanzeigen und Inhalte auf sie zuschneiden.
Denke dabei nicht nur an klassische demografische Merkmale wie Alter und Geschlecht. Berücksichtige auch die beruflichen Hintergründe, die Qualifikationen und die Werte deiner Zielgruppe. Ein Elektriker in München hat andere Interessen als ein Maschinenbediener in Berlin. Passe deine Botschaften entsprechend an.
Checkliste für die Zielgruppenanalyse:
- Berufliche Qualifikationen
- Regionale Standorte
- Interessen und Hobbys
- Social-Media-Verhalten
- Gehaltsvorstellungen
Content-Strategie: Was interessiert deine Zielgruppe?
Der Content ist das Herzstück deiner Instagram-Recruiting-Kampagne. Er muss ansprechend, informativ und authentisch sein. Zeige nicht nur, dass du einen Job zu vergeben hast, sondern auch, was dein Unternehmen als Arbeitgeber auszeichnet. Präsentiere deine Unternehmenskultur, deine Werte und deine Mitarbeiter.
Nutze verschiedene Content-Formate, um deine Zielgruppe zu erreichen. Bilder, Videos, Stories und Reels bieten dir vielfältige Möglichkeiten, deine Botschaften zu vermitteln. Besonders Videos sind auf Instagram sehr beliebt und können eine hohe Reichweite erzielen. Zeige zum Beispiel einen typischen Arbeitstag in deinem Unternehmen oder interviewe deine Mitarbeiter.
Praxisbeispiel: Ein Handwerksbetrieb aus Köln zeigt auf Instagram regelmäßig Vorher-Nachher-Bilder seiner Projekte. So präsentiert er seine Expertise und weckt das Interesse potenzieller Bewerber.
Geotargeting: Fachkräfte regional ansprechen
Einer der größten Vorteile von Instagram Recruiting ist das Geotargeting. Du kannst deine Werbeanzeigen gezielt in einer bestimmten Region ausspielen und so Fachkräfte in deiner Nähe erreichen. Das ist besonders wichtig, wenn du Mitarbeiter für lokale Standorte suchst. Ein Maschinenbediener in Berlin wird sich kaum für eine Stelle in München interessieren.
Mit dem Geotargeting kannst du deine Werbeanzeigen auf Städte, Stadtteile oder sogar einzelne Straßen ausrichten. So erreichst du genau die Fachkräfte, die du suchst. Das spart Zeit und Geld und erhöht die Effizienz deiner Recruiting-Kampagne. inga.one unterstützt dich dabei, deine Zielgruppe regional präzise anzusprechen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung für Geotargeting:
- Definiere die Region, in der du Fachkräfte suchst
- Wähle die passenden Standorte in den Instagram-Werbeeinstellungen aus
- Optimiere deine Werbeanzeigen für mobile Geräte
- Messe den Erfolg deiner Kampagne und passe sie gegebenenfalls an
Erfolgsmessung: Wie effektiv ist dein Instagram Recruiting?
Um den Erfolg deiner Instagram-Recruiting-Kampagne zu messen, solltest du regelmäßig deine Kennzahlen überprüfen. Wie viele Bewerbungen hast du erhalten? Wie hoch ist die Qualität der Bewerber? Wie lange dauert es, bis du eine Stelle besetzen kannst? Anhand dieser Daten kannst du deine Kampagne optimieren und deine Recruiting-Strategie verbessern.
Wichtige Kennzahlen für die Erfolgsmessung sind:
- Reichweite deiner Werbeanzeigen
- Anzahl der Klicks auf deine Stellenanzeigen
- Anzahl der Bewerbungen
- Qualität der Bewerber
- Time-to-Hire
inga.Assessment.Plus hilft dir dabei, die Qualität der Bewerber zu bewerten und den Recruiting-Prozess zu beschleunigen.
Rechtliche Aspekte: Was du beim Instagram Recruiting beachten musst
Beim Instagram Recruiting gibt es einige rechtliche Aspekte zu beachten. Achte darauf, dass deine Werbeanzeigen und Inhalte den geltenden Datenschutzbestimmungen entsprechen. Informiere deine Bewerber transparent über die Verwendung ihrer Daten und hole gegebenenfalls ihre Einwilligung ein. Auch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) ist zu berücksichtigen. Vermeide diskriminierende Formulierungen in deinen Stellenanzeigen und achte auf eine faire Behandlung aller Bewerber.
Es ist ratsam, sich vorab von einem Experten beraten zu lassen, um rechtliche Fallstricke zu vermeiden. So stellst du sicher, dass deine Instagram-Recruiting-Kampagne rechtssicher ist und du keine unnötigen Risiken eingehst.
Wichtige rechtliche Aspekte:
- Datenschutzbestimmungen (DSGVO)
- Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)
- Transparente Information der Bewerber
- Einholung von Einwilligungen
More Links
IAB - Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung bietet weiterführende Informationen zu diesem Thema.
Destatis veröffentlicht aktuelle Daten und Studien.
FAQ
Wie messe ich den ROI meiner Instagram-Recruiting-Kampagne konkret?
Um den ROI deiner Instagram-Kampagne zu messen, tracke die Kosten pro Bewerbung, die Qualität der Bewerber und die Time-to-Hire. Vergleiche diese Werte mit anderen Recruiting-Kanälen. Nutze Tools wie Google Analytics, um den Traffic von Instagram auf deine Karriereseite zu analysieren.
Welche Social-Media-Plattform eignet sich am wirksamsten für welche Berufsgruppe?
Instagram ist ideal für visuelle Berufe wie Handwerk, Service und Gastronomie. Facebook eignet sich gut für eine breitere Zielgruppe, während LinkedIn eher für Büro- und Führungskräfte relevant ist. TikTok kann für junge Talente in der Produktion interessant sein.
Wie unterscheidet sich Geotargeting von klassischer regionaler Stellenanzeige?
Geotargeting ermöglicht eine viel präzisere regionale Ansprache als klassische Stellenanzeigen. Du kannst deine Werbeanzeigen auf Städte, Stadtteile oder sogar einzelne Straßen ausrichten. So erreichst du genau die Fachkräfte, die in deiner Nähe wohnen und arbeiten.
Wie kann ich sicherstellen, dass meine Instagram-Recruiting-Kampagne DSGVO-konform ist?
Informiere deine Bewerber transparent über die Verwendung ihrer Daten und hole ihre Einwilligung ein. Achte darauf, dass du nur die Daten erhebst, die für den Bewerbungsprozess relevant sind. Lösche die Daten, sobald sie nicht mehr benötigt werden. Nutze sichere Übertragungsprotokolle.
Welche Branchen profitieren am meisten von Geotargeting im Recruiting?
Branchen mit lokalem Bezug profitieren besonders von Geotargeting. Dazu gehören Handwerk, Service, Gastronomie und Einzelhandel. Aber auch Unternehmen mit mehreren Standorten können Geotargeting nutzen, um Fachkräfte in den jeweiligen Regionen anzusprechen.




