Gehaltstransparenz

Gehalt angeben in Stellenanzeigen?

In Österreich ist das seit 2011 Pflicht! Wenn das Mindestentgelt nicht anderweitig geregelt ist (Tarif etc.), muss die Ausgangsbasis einer Gehaltsverhandlung im Inserat angeben sein. Ansonsten drohen 360 Euro Strafe.

Diese Regelung kann nicht nur Bewerbern bei der Karriereplanung helfen. Sie kann auch dafür sorgen, dass letztlich mehr Bewerbungen auf die Stelle eingehen. Außerdem kann sie Vertrauen in den künftigen Arbeitgeber wecken. Eine klare, faire Angabe wirkt seriöser als schwammige Floskeln, wie "attraktive Vergütung" oder "faire Bezahlung". Eine win-win Situation also. Aber: am Anfang des Recruitingprozesses ergibt sich dann eine zusätzliche Strategiefrage. Ist die Angabe zu hoch, bleibt wenig Spielraum für Verhandlungen seitens des Bewerbers. Ist sie zu niedrig, werden womöglich hochqualifizierte Spezialisten abgeschreckt.

Was meint ihr? Soll die konkrete Angabe eines Mindestgehalts auch in Deutschland zur Regel werden? Und sorgt sie tatsächlich für mehr Gehaltstransparenz? Diskutiert gerne mit uns auf LinkedIn.


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Julia Kockel
Über mich

Julia Kockel

Studierte Philosophie und Germanistik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und startete ihren Weg ins HR auf der Seite der Talente. In der Weiterbildungsbranche coachte sie Arbeitssuchende im Bewerben und half bei der Jobsuche. Der Gedanke, dass mit den klassischen Bewerbungsverfahren etwas nicht stimmt und die Erkenntnis, dass die Mühlen der Bürokratie langsam mahlen (zu langsam) führten sie zu inga. und damit in die Zukunft des HR. #lovefortalents

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